Termine & Veranstaltungen

  1. Mittwoch, 30. November
    „Zwischen Verletzlichkeit und Mut“ – Psychotherapeutische Ansätze in der Begleitung und Behandlung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

    10:00 Uhr, Diakonisches Wer Württemberg, Stuttgart

    Die Anmeldungen von unbgegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Psychosozialen Zentren steigen kontinuierlich. Afghanistan, Iran und Somalia sind die Hauptherkunftsländer der gegenwärtig mit rund 10.000 angenommenen Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Deutschland. Ihre Situation ist gekennzeichnet von traumatischen Fluchterlebnissen und einer unsicheren Aufenthalts- und Zukunfsperspektive.

    Nicht gelebte Abschiede, eine uneindeutige Kommunikation mit den Eltern, Schuldgefühle, Wut, Trauer- und Entwurzelungsreaktionen und ein Spannungsbogen von Aggressivität bis hin zur Depression sind nur ein Teil des Spektrums, das sich in der psychosozialen und therapeutischen Begleitung zeigt. Die andere Seite heißt Mut, Widerstandkraft, Hoffnung, Lernen wollen, Kraft…

    Wie können hilfreiche Interventionen haupt- und ehrenamtlicher Begleiterinnen und Begleiter aussehen, welchen professionellen psychotherapeutischen Ansätze haben sich bewährt, welche Netzwerke werden gebraucht?

    Zur Diskussion dieser Fragen laden wir Sie herzlich zur Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft „Folterüberlebende in Bade-Württemberg“ ein.

    Weitere Informationen wie z.B. das Tagesprogramm entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

  2. Donnerstag, 08. Dezember

    Vortrag mit Urs M. Fiechtner

    19:30 Uhr, Ev. Erwachsenenbildung Heidenheim

    Die weltweit größte Menschenrechtsorganisation ist gleichzeitig auch die erfahrenste – Amnesty International blickt heute auf ein halbes Jahrhundert der Arbeit für den Schutz und die Durchsetzung der UN – Menschenrechtserklärung zurück. Anlässlich dieses Jubiläums berichtet der Referent über ermutigende Beispiele von gesellschaftlichem Engagement in verschiedenen Ländern der Welt, aber auch über Projekte in der Region wie etwa das Behandlungszentrum für Folteropfer in Ulm. Dabei werden die Entwicklung und die Arbeitsweise von Amnesty International deutlich – und die schiere Notwendigkeit der Existenz solcher Organisationen. Am Beispiel der nach wie vor weltweit verbreiteten und im “Krieg gegen den Terror” mancherorts wieder salonfähig gewordenen Folter wird illustriert, wie problematisch der Kampf um die Durchsetzung einfachster Menschenrechte sein kann. Gleichzeitig wird diskutiert, was eine Nichtregierungsorganisation (NGO) wie Amnesty erreichen und wie sie sich global in das politische Geschehen einbringen kann.

    Der Referent, Urs Fiechtner, ist seit 40 Jahren Mitglied von Amnesty sowie Mitbegründer des Ulmer Behandlungszentrums und verbindet hier sein gesellschaftliches Engagement mit seiner schriftstellerischen und publizistischen Tätigkeit. Für seine Veröffentlichungen von Prosa, Lyrik und Sachtexten wurde er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

  3. Freitag, 09. Dezember
    Veranstaltungen für Schulklassen

    9:00 – 14:00 Uhr, Gedenkstätte Oberer Kuhberg, Ulm

    Zum internationalen „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember bietet das BFU gemeinsam mit Ulmer Menschenrechtsorganisationen wie UNICEF und Amnesty International sowie der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus Workshops und Vorträge für Schüler/innen der 8. – 13. Klassen zu vielen Themen „rund um die Menschenrechte“ an. Die Veranstaltungen werden am Freitag, 9. Dezember von 9 – 14 Uhr in der Gedenkstätte Oberer Kuhberg stattfinden. Schulklassen können sich anmelden bei:

    Dokumentationszentrum KZ Oberer Kuhberg (DZOK), Annette Leim

    Telefon: 0731 21312, Fax: 0731 9214056, www.dzok-ulm.de

    info@dzok-ulm.de

  4. 25. und 26. Januar 2012
    Menschenrechte Bilden

    Schwäbisch Gmünd, Kolping-Bildungswerk

    Für alle, die mehr über Menschenrechte und ihre Vermittlung wissen wollen, bieten das Kolping-Bildungswerk und Amnesty International ein zweitägiges Fortbildungsseminar in Schwäbisch Gmünd mit vielen spannenden Themen und Referenten an. Herzlich eingeladen sind Lehrer/innen aller Schularten und darüberhinaus alle, die ihr Wissen über Menschenrechte vertiefen wollen. Schüler/innen können sogar auf zwei verschiedenen Wegen an dem Seminar teilnehmen:

    • sie können einzelne Referenten – in diesem Fall renommierte Autoren – zu sich in den Schulunterricht einladen
    • oder selbst an dem kompletten Seminar teilnehmen.

    Anmeldungen bitte bis zum 18. Januar an Patricia Hagenbach, Kolping-Bildungswerk Schwäbisch Gmünd.
    Weitere Informationen finden Sie im Programm-Flyer.