Der Förderverein
Seit Anfang 2010 gibt es den als gemeinnützig anerkannten Verein „Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm“. Er ist berechtigt für Spenden Zuwendungsbestätigungen auszustellen.
Der Zweck des Vereins ist die finanzielle und ideelle Förderung des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm, insbesondere durch
- das Sammeln von Spenden für seinen Betrieb und zur Erfüllung seiner Aufgaben;
- die Unterstützung seiner Öffentlichkeitsarbeit;
- die Mitwirkung an der materiellen und ideellen Gestaltung seiner Arbeit.
Mitglieder des Fördervereins können die Arbeit des BFU durch ihre Mitgliedsbeiträge unterstützen oder durch die Mitarbeit in mehreren Arbeitskreisen des Vereins, die sich für die Öffentlichkeitsarbeit, Menschenrechtsbildung, Spenden, Sponsoring, Projekte und vieles mehr engagieren.
Die Arbeitstreffen des Fördervereins sind öffentlich und werden auf dieser Website angekündigt (unter Aktuelles) – falls Sie einfach mal unverbindlich “hineinschnuppern” wollen, freuen wir uns sehr über Ihren Besuch!
Wenn Sie dem Förderverein beitreten wollen, verwenden Sie bitte das BEITRITTSFORMULAR.
Der Vorstand wird gebildet von:
Matthias Hambücher (Vorsitzender), geboren 1964 in Stuttgart, ist Dekan des Dekanats Ehingen-Ulm und Vorsitzender der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ulm. Der Seelsorger wurde nach seinem Zivildienst in der Altenpflege und dem Theologiestudium in Tübingen und Münster/Westfalen 1995 zum Priester geweiht. Nach pastoraler Tätigkeit in Stuttgart, Giengen an der Brenz und in den Suso-Gemeinden in Ulm-Eselsberg, wurde er am 1. August 2010 als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit St. Michael zu den Wengen in Ulm investiert. Der Beitrag zur Menschenwürde, den das Behandlungszentrum für Folteropfer leistet, verdient volle Unterstützung aller Ulmer. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich.
Mario Stahr (stv. Vorsitzender), geboren 1968, Dipl. Sozialpädagoge, Supervisor und Organisationsberater, wohnhaft in Ulm. In meiner langjährigen Arbeitserfahrung in der Jugendhilfe, im therapeutischen Bereich und der Suchtkrankenhilfe, habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die persönliche Entwicklung von Menschen die viel Gewalt erlebt haben, sehr davon abhängt ob sie die Möglichkeit haben diese Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Damit es das BFU möglichst lange gibt, möchte ich mich als Mitglied des Fördervereins dafür einsetzen.
Otto Frey, geboren 1950, Geschäftsführer des Evang. Diakonieverbands Ulm/Alb-Donau. Aus dem Alltag der Diakonie, der Flüchtlingssozialarbeit, der Jugendarbeit und der Jugendhilfe weiß ich, wie verheerend Erfahrungen von Gewalt auf Menschen wirken. Menschenleben werden zerstört. Betroffene und ihre Angehörigen bleiben allein. Wichtig ist, dass traumatische Gewalterfahrungen bearbeitet und, wenn möglich, verarbeitet werden können. Genau dafür ist das BFU eine unverzichtbare Einrichtung in Ulm und in der Region. Ich setze mich dafür ein, dass auch in Zukunft traumatisierte Menschen Hilfe finden können.
Lisa Schanz, Med. techn. Assistentin für Funktionsdiagnostik MTAF, Stadträtin in Ulm (SPD) seit 1994, dort u.a. tätig im Fachbereichsausschuss Kultur, Jugendhilfeausschuss, Internationaler Ausschuss, Schulbeirat, Aufsichtsrat der Sanierungstreuhand Ulm mbH, Arbeitskreis für Kulturträger, Beirat Generationentreff Ulm/neu-Ulm e.V., Bildungsforum, Agendaforum.
Katja Mayrhöfer (Schatzmeisterin), geboren 1975, Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin und Sozialtherapeutin mit dem Schwerpunkt Sucht, wohnhaft in Ulm. Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich wie bedeutsam und hilfreich zeitnahe oft auch unbürokratische Hilfen bei Opfern von Gewalt und Traumatisierungen und deren Angehörigen sind. Um dieses wichtige Angebot in Ulm und der Umgebung zu erhalten, setze ich mich für den Fortbestand des Behandlungszentrums für Folteropfer ein.





