Literatur
Einführende Veröffentlichungen zum Thema Folter und Traumatherapie
Traumatization as a Consequence of Displacement and Migration
Traue, Harald C.; Johler, Reinhard; Gavrilovic, Jelena Jancovic (Eds.), Migration, Integration and Health, Lengerich 2010, S. 339 – 355
From the Work of the Ulm Treatment Center for Torture Victims (Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm; BFU)
Folter: Angriff auf die Menschenwürde.
Fiechtner, U.M. (2008). Bad Honnef: Horlemann.
Sechs authentische Kurzgeschichten erzählen von verschiedenen Aspekten der Folter, von ihren Auswirkungen auf Opfer und Täter und auf die ganze Gesellschaft. Sie erzählen aber auch von der Überwindung der Folter, vom Sieg über die schlimmste Erfahrung im Leben eines Menschen. Ein informativer Sachteil gibt einen kompakten Überblick über die gesamte Thematik, ergänzt Hintergründe und zeigt auf, warum die aktuellen Diskussionen über „erlaubte“ Foltermethoden der Weg in den Abgrund sind – für uns alle.
Folter im 21.Jahrhundert: Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?
Bahar, A.(2009). Dtv
Ist die Würde des Menschen antastbar? »Rettungsfolter«, »verschärfte Vernehmungsmethoden«, »Waterboarding« – solche Euphemismen bemänteln fundamentale Verstöße gegen die Menschenrechte. Warum ist Folter heute wieder denkbar? Welche politischen und gesellschaftlichen Folgen hätte eine Aufweichung des Folterverbots? Bahar betrachtet das brisante Thema historisch, international und bezogen auf die aktuellen Anlässe, und erklärt, warum Folter unter keinen Umständen zu akzeptieren ist.
Rückkehr der Folter – Der Rechtsstaat im Zwielicht?
Beestermöller, Brunkhorst (Hg) (2006). Verlag C.H.Beck
Die Autoren gehen der Frage nach, ob es nach dem 11. September 2001 den rechtsstaatlichen Demokratien erlaubt sein kann, zum Mittel der Folter zu greifen, und diskutieren eingehend, was eine Aufhebung des Folterverbotes für einen demokratischen Rechtsstaat bedeuten würde.
BKA – Polizeihilfe für Folterregime.
Schenk, Dieter (2008). Verlag J.H.W. Dietz
Deutsche Polizeihilfe macht Folterpolizeien vieler Staaten noch effizienter. Mindestens 109 Interpol-Staaten, mit denen das BKA kooperiert, lassen Menschen foltern und misshandeln.. Das BKA besitzt bei Interpol eine Schlüsselposition. Das Amt hat Kenntnis von den Verbrechen und gravierenden Menschenrechtsverletzungen vieler Interpol-Partnerstaaten. Es bekommt sie teilweise sogar am Ort des Geschehens mit. Aber die Kooperation wird nicht beendet. Dieter Schenk, ehemaliger Kriminaldirektor beim BKA, unterstellt der Wiesbadener Behörde nicht, solche Gräueltaten zu billigen. Aber es herrsche der Grundsatz vor, nichts ändern zu können und nichts verantworten zu wollen. Dass die Polizeihilfe der »Demokratisierung« diene, widerlegt die Statistik. Trotzdem fließen millionenschwere Ausrüstungshilfen weiter.
Traumatherapie: Eine Einführung.
Zobel, M. (2006). Psychiatrie Verlag.
Die wichtigsten Aspekte der Traumatherapie, die man für die Behandlung von Menschen wissen muss, die durch Erlebnisse wie Unfälle oder Gewalterfahrungen seelisch schwer erschüttert sind, werden in diesem Buch knapp und praxisnah dargestellt. Nach einem kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Traumatherapie und über die neurophysiologischen Grundlagen, die zum Verständnis der Traumafolgestörungen notwendig sind, geht es um das konkrete Vorgehen in der therapeutischen Praxis.
Wenn die Seele verletzt ist: Trauma – Ursachen und Auswirkungen.
Sautter, C. (2007). Verlag für Systemische Konzepte.
Das Wissen über Ursachen und Auswirkungen traumatischer Verletzungen, entstanden durch Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung, aber auch durch jahrelange Geringschätzung und Abwertung schafft die Voraussetzung für die Heilung der Seele und ist ein Schlüssel, mit welchem sich die Fesseln aus der Vergangenheit abstreifen lassen und Selbstbestimmung, Lebensfreude und Vertrauen zu sich und anderen Menschen zurückgewonnen werden können.
Weiterführende Literatur
Posttraumatische und psychotische Symptome bei schwer traumatisierten Patienten
Kurth, R. A.; Gerhardt, H.; Schäfer, I. (2012): Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie; Organ des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN); Mitteilungsblatt der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft; Ausgabe 01, Jahrgang 80, Januar 2012
Migration, Integration, and Health: The Danube Region
Traue, H. C., Johler, R., Jancovic Gavrilovic, J. (Eds.) (2010). Pabst Science Publishers
Gertrud Schwarz-Langer, Christine Grunert, Manfred Makowitzki, Matthias Odenwald, Harald C. Traue: Traumatization as a Consequence of Displacement and Migration: From the Work of the Ulm Treatment Center for Torture Victims (Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm; BFU)
At the side of torture survivors. Treating a terrible assault on human dignity.
Graessner, S., Gurris, N. & Pross, C. (Eds.) (2001). Baltimore: Johns Hopkins UP.
Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren.
Haenel, F. & Wenk-Ansohn, M. (Hrsg.) (2005). Weinheim: Beltz.
Begutachtung Traumatisierter Flüchtlinge. Eine kritische Reflexion der Praxis.
BAFF (2006). Karlsruhe: v. Loeper Literaturverlag.
Das Ende der Geborgenheit? Die Bedeutung von traumatischen Erfahrungen in verschiedenen Lebens- und Ereignisbereichen: Epidemiologie, Prävention, Behandlungskonzepte und klinische Erfahrungen.
Zielke, M. et al. (Hrsg.) (2003). Köln: Lengerich Verlag.
Der Körper erinnert sich. Die Psychophysiologie des Trauma und der Traumabehandlung
Rothschild, B. et al. (2004). Dtv.
Der Umgang mit dem Trauma.
Holderberg, A. (2000). In: Kinderanalyse 8 (4): 353-375.
Die Posttraumatische Belastungsstörung im Rahmen von Asylverfahren.
Ebert, D. & Kindt, H. (2004) In: Verwaltungsblätter für Baden- Württemberg. Zeitschrift für öffentliches Recht und öffentliche Verwaltung (2/ 2004), Freiburg.
Die Spuren von Folter. Eine Handreichung.
Graessner, S. & Wenk-Ansohn, M. (2000). Berlin: Behandlungszentrum für Folteropfer.
Extremtraumatisierte Flüchtlinge in Deutschland. Asylrecht und Asylverfahren.
Weber, R. (1998). Frankfurt/M.: Campus.
Gewalt und Trauma. Psychopathologie und Behandlung im Kontext von Flüchtlingen und Opfern organisierter Gewalt.
Peltzer, K. et al. (Hrsg.): (1995). Frankfurt/ M.: IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikation.
Ich besiege alle Drachen. Künstlerische und therapeutische Arbeit mit Flüchtlingskindern.
Türk, M. (Hrsg.) (1997).Bad Honnef: Horlemann Verlag.
Istanbul Protocol. Manual on the Effective Investigation and Documentation of Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment.
New York: United Nations, 2001.
Kinder und Trauma. Was Kinder brauchen, die einen Unfall, einen Todesfall, eine Katastrophe, Trennung, Missbrauch oder Mobbing erlebt haben.
Eckardt, J. (2005). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Krieg, Verfolgung und Folter überleben.
Bittenbinder, E. (1992). In: Systhema, Zeitschrift für Familientherapie, Weinheim.
Kurz- Therapien für Flüchtlinge mit befristeter Duldung? Probleme und ausländerrechtliche Restriktionen der psychotherapeutischen Grundversorgung traumatisierter Flüchtlinge: Erfahrungen mit bosnischen Flüchtlingen.
Rössel- Cunovic, M. (1999). In: Zeitschrift für Politische Psychologie, Jg. 7, 1999, Nummer 1+2, S. 143- 150.
Politische Traumatisierung: Therapie im Kontext.
Regner, F. & Bittenbinder, E. (Hrsg.) (2001). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.
Posttraumatic Stress Disorder.
DSM-IV And Beyond. Davidson, J. & Foa, E. (Eds.) (1993). Washington D. C.: American Psychiatric Press.
Posttraumatische Belastungsstörung.
Maerker, A. (2009). Berlin: Springer.
Posttraumatische Belastungsstörung: Leitlinie und Quellentext.
Flatten, G. et. al. (Hrsg.) (2004). Schauttauer.
Richtlinien für die psychologische und medizinische Untersuchung von traumatisierten Flüchtlingen und Folteropfern.
BAFF (2002). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.
Sekundäre Traumastörungen.
Stamm B. et al. (Hrsg) (2002). Paderborn: Junfermann.
Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen.
Maercker, A. (Hrsg.) (2003). Berlin: Springer.
Traumaorientierte Psychotherapie und Psychiatrie. Nach den Tsunamis des Lebens.
Junglas, J. (Hrsg.) (2006). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.
Trauma – Wahrnehmen des Unsagbaren.
Wirtgen, W. (Hrsg.) (2000). Heidelberg: Roland Asanger Verlag.
Traumatherapie – Was ist erfolgreich?
Sachsse, U., Özkan, I. & Streeck-Fischer, A. (Hrsg.). (2002). Vandenhoeck & Ruprecht.
Traumatic Stress. Grundlagen und Behandlungsansätze. Theorie, Praxis und Forschung zu posttraumatischem Stress sowie Traumatherapie.
van der Kolk et al. (Hrsg.) (2000). Paderborn: Junkfermann.
Traumatisierte Flüchtlinge. Wie glaubhaft sind ihre Aussagen?
Birck, A. (2002). Heidelberg: Asanger.
Traumazentrierte Psychotherapie.
Sachsse, U. (Hrsg.) (2004). Stuttgart: Schattauer.
Verfolgung, Flucht – und dann? Hilfe für gefolterte und traumatisierte Flüchtlinge.
REFUGIO München (Hrsg.) (1999). Frankfurt/ M.: IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikation.
Verwundete Kinderseelen heilen: Wie Kinder und Jugendliche traumatische Erlebnisse überwinden können.
Levine, P. & Kline, M. (2005). Kösel- Verlag.





