Termine & Veranstaltungen

  1. Sonntag, 09. Dezember 2018
    Allerweltsfest

    11:00 – 17:00 Uhr, Roxy, Ulm

    Das Allerweltsfest mit zahlreichen Organisationen aus der Zivilgesellschaft. Thematisch wird es hier unter anderem auch um die “Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung zur Flüchtlingspolitik” gehen.

     

     

  2. Montag, 10. Dezember 2018
    Veranstaltung des Ulmer Flüchtlingsrates

    18:00 Uhr, Ulmer Haus der Begegnung (Grüner Hof)

    Eine Veranstaltung des Ulmer Flüchtlingsrates gemeinsam mit Amnesty und anderen Organisationen. Auftreten wird u.A. der chilenisch-deutsche Sänger, Komponist und Autor Sergio Vesely, der einst selbst Politischer Gefangener in Chile und Flüchtling in Deutschland war und heute Menschenrechtsorganisationen unterstützt.

     

     

  3. Montag, 10. Dezember 2018
    Kundgebung zum Tag der Menschenrechte

    Riedlingen auf dem Wochenmarkt

    Bei der Kundgebung soll es unter anderem auch um die Gründung einer neuen Amnesty-Gruppe in Riedlingen gehen. Weitere Informationen gibt es unter https://www.facebook.com/AmnestyinRiedlingen/

     

     

  4. Donnerstag, 13. Dezember 2018
    Waffenhandel und seine Kontrolle

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm-Biberach in Ulm am Olgaplatz

    Für den Handel mit Bananen gibt es mehr Regeln, als für den Handel mit Waffen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich deshalb zusammen mit anderen NGOs für den internationale Vertrag über den Waffenhandel (Arms Trade Treaty, ATT) eingesetzt, der 2013 verabschiedet wurde. Seitdem wurde er von 97 Staaten ratifiziert. Auch auf nationaler Ebene ist Amnesty aktiv und fordert zum Bei- spiel vor dem Hintergrund des jüngsten Rüstungsexportberichts der Bundesregierung verbindliche menschenrechtliche Kriterien für die Genehmigung von Rüstungsexpor- ten

    Kai Hüwelmeyer von der Amnesty-Koordinationsgruppe Rüstung, Wirtschaft und Menschenrechte gibt mit seinem Vortrag einen Überblick über die Problematik des internationalen Waffenhandels und stellt die Positionen und die Arbeitsweise von Amnesty vor. Im Arbeitsgebiet „Wirtschaft und Menschenrechte“ befasst sich die Gruppe mit wirtschaftlichen Beziehungen im Zusammenhang mit Menschenrechts- verletzungen. „Rüstung und Menschenrechte“ bezeichnet den Arbeitsbereich zu mili- tärischen Beziehungen, zu Lieferungen an und Verbindungen zu Militär, sonstigen „Sicherheitskräften“ und zur Polizei.

    Amnesty International arbeitet seit über 30 Jahren aktiv zu Auswirkungen und Einfluss wirtschaftlicher Beziehungen auf die Menschenrechte mit dem Ziel, Opfern von Men- schenrechtsverletzungen zu helfen und präventiv Übergriffe zu verhindern.

     

     

  5. Freitag, 14. Dezember 2018
    Kundgebung für Menschenrechte und Solidarität

    17:00 Uhr, Ulmer Marktplatz

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So heißt es im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Das heißt: Die Würde aller Menschen ist unantastbar. Für uns, die wir auf verschiedenen Feldern der Gesellschaft in Ulm und der Region Ulm/Neu-Ulm aktiv sind und eine humane Gesell- schaft für alle als unser gemeinsames Anliegen betrachten, ist dies eine zentrale Richtschnur unseres Handelns.

    Wir müssen heute erleben, dass die Würde des Menschen an- tastbar ist. Wir müssen erleben, dass die viel beschworenen europäischen Werte – Menschenrechte, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit – immer wieder in Frage gestellt und mit Füßen getreten werden. Die gegenwärtigen Angriffe richten sich nicht allein gegen Menschen auf der Flucht. Sie richten sich gegen die zivile Gesellschaft und die Universalität der Menschenrechte schlechthin. Der wieder erstarkende Natio- nalismus und rechtsextremistische und -populistische Kräfte stellen auch das gemeinsame europäische Projekt vor eine große Bewährungsprobe.

    Diesen Entwicklungen setzen wir unser Engagement für eine offene, ehrliche, freundliche – kurz: menschliche Gesell- schaft entgegen. Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, um mit Toleranz und Zivilcourage dem Hass und der Gewalt ein Ende zu bereiten, unsere Grund- und Menschenrechte zu bewahren und das Völkerrecht zu verteidigen. Wir rufen dazu auf, der Zivilgesellschaft den Rücken zu stärken, aktiv an ihr mitzuwirken und die Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingshelfer*innen zu unterstützen.

     

     

  6.  

 

Archiv

  1. Donnerstag, 29. November 2018
    Menschenrechte auf dem Rückzug – Auf dem Weg in eine neue Epoche der Unfreiheit

    18:30 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen / Worms

    Die Zahl der offenen Diktaturen ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich kleiner geworden, die Zahl der autoritären Regime hinter scheinbar demokratischen Kulissen – auch „Demokraturen“ genannt- nimmt hingegen weiter zu. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Regierungen, die von autoritären politischen oder religiösen Dogmen geleitet werden, um 30 % gestiegen. Von Jahr zu Jahr wird die Pressefreiheit in mehr und mehr Ländern der Welt eingeschränkt. Auch der Spielraum für die Organisationen der Zivilgesellschaft wird immer kleiner – in über 50 Ländern gibt es inzwischen sog. „Agentengesetze“ gegen humanitäre Hilfsorganisationen, Menschenrechtsgruppen oder Stiftungen. Sogar in einigen Ländern der Europäischen Union nehmen rechte Bewegungen und Menschenrechtsverletzungen zu.

    Referent ist der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsexperte von Amnesty International und dem Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm Urs M. Fiechtner

     

  2. Montag, 19. November 2018
    Lateinamerika: Indianische Zivilisationen jenseits der Klischees

    19:00 Uhr, VHS Landsberg am Lech, Rosarium

    Das Bild, das Europäer von den indianischen Kulturen Nord-, Mittel- und Südamerikas haben, ist geprägt ist von den Klischees, die Europäer sich selbst gemacht haben – von den blutgierigen Heiden aus den Berichten eines Cortez oder Pizarro, den hilflosen Opfern aus den Schriften von Bartolomé de las Casas, dem „Edlen Wilden“ von Rousseau, den Phantasiegestalten von Karl May bis hin zu zählebigen, touristisch-musealen Ausstellungsmotti wie dem „Gold der Inkas“.Das eigentliche Thema, nämlich die Entstehung von organisierten und hoch entwickelten Gesellschaften in der vollständigen Isolation von Asien und Europa – und dabei dennoch mit gewissen Parallelen – geht dabei unter. Ein Überblick über indianische Zivilisation, Philosophie und Kultur. Der Referent ist Schriftsteller, Dozent und Menschenrechtsexperte bei Amnesty International

     

  3. Sonntag, 18. November 2018
    Geschichte und Gegenwart der Menschenrechte

    14:00 Uhr, Museum Laupheim

    Im Rahmen der Sonderausstellung “Achtung Menschenrechte” wird der renommierte Schriftsteller Urs M. Fiechtner über die aktuelle Lage der Menschenrechte sprechen und mit Ihnen diskutieren. Fiechtner kennt die Situation aus eigener Anschauung: seit 1970 engagiert er sich bei Amnesty International und gehört zu den Gründern des Ulmer behandlungszentrums für Folteropfer sowie der Stiftung Menschenrechtsbildung.

     

  4. Donnerstag, 15. November 2018
    Verteidigung der Menschenwürde – Die Versorgung von Folter- und Gewaltüberlebenden in Deutschland

    18:00 Uhr, Universität Göttingen, ZHG 002

    Etwa 40 Prozent der Flüchtlinge in Europa sind Folterüberlebende oder wurden durch andere Formen der Gewalt, etwa als zivile Opfer von Kriegen, schwer traumatisiert. Hinzu kommen Menschen, die als politische Gefangene in den Gefängnissen der DDR misshandelt worden sind.

    Das deutsche Gesundheitssystem war und ist auf Opfer staatlicher Gewalt seit jeher unzureichend vorbereitet, oftmals wird eine Versorgung sogar verweigert. Daher mussten Menschenrechtsorganisationen und Bürgerinitiativen einspringen, um in bisher rund 40 Städten Psychosoziale Zentren für die Therapie von Folter- und Gewaltüberlebenden zu gründen.

    Der Referent Urs M. Fiechtner ist Schriftsteller und publiziert seit den 70’er Jahren über Menschenrechtsthemen. Er gehört zu den Gründern des Ulmer Behandlungszentrums für Folteropfer und Gewalttraumatisierte, das sich bundesweit ein hohes Renommee erworben hat und als vorbildhaft für das Entstehen regionaler Menschenrechtsprojekte gilt.

     

  5. Mittwoch, 14. November 2018
    Venezuela und die Menschenrechte

    19:30 Uhr, Volkshochschule Calw

    Trotz seines Reichtums an Rohstoffen (Öl, Eisenerz) ist die wirtschaftliche Lage Venezuelas extrem kritisch. Der Ansatz des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts”, der von dem verstorbenen exzentrischen Präsidenten Hugo Chavéz propagiert wurde, hat zu einer sehr schwierigen innenpolitischen Lage geführt. Die Versorgungslage der Bevölkerung, sowohl was die Ernährung als auch die Gesundheitsfürsorge angeht, ist mittlerweile in hohem Maße angespannt; zudem herrscht auch unter Chavéz’ Nachfolger Maduro innenpolitische Repression mit Verfolgung Oppositioneller und Missachtung von Menschenrechten. International ist das Land derzeit weitgehend isoliert. In diesem Vortrag soll untersucht werden, wie Venezuela in diese anhaltende Staatskrise geraten konnte und welche möglichen Auswege es geben könnte.

    Urs Fiechtner ist Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist. Aufgewachsen ist er in Lateinamerika unter alten Nazis und späteren Putschisten und hat sich viele Jahre intensiv mit der Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas befasst. Viele seiner Bücher behandeln Themen rund um die Menschenrechte, mit denen er sich nicht nur als Autor beschäftigt, sondern auch als Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen oder Berater von Menschenrechtsprojekten wie z.B. Behandlungszentren für Folteropfer. Bei Amnesty International ist er seit 1970 in vielen verschiedenen Funktionen engagiert.

     

  6. Mittwoch, 7. November 2018
    Gibt es Grenzen der Toleranz ? – Die Auseinandersetzung um kulturelle Identität und Integration. Ein Abend mit Urs M. Fiechtner

    19:30 Uhr, Volkshochschule Calw

    In vielen Ländern Europas nehmen kulturelle Konflikte zwischen Migranten und der einheimischen Bevölkerung zu, zahllose Diskussionen entzünden sich rund um Stichworte wie Kopftuchverbot, Zwangsheirat, Ehrenmorde, Religionsfreiheit, Ghettoisierung, Minarettverbote, Überfremdung … Der Vortrag beleuchtet aus der Sicht der Menschenrechtserklärung und des Grundgesetzes die Fragen des Umgangs mit den Rechten auf kulturelle Identität und auf Freiheit der Religionsausübung.

    Urs Fiechtner ist Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist. Viele seiner Bücher behandeln Themen rund um die Menschenrechte, mit denen er sich nicht nur als Autor beschäftigt, sondern auch als Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen oder Berater von Menschenrechtsprojekten wie z.B. Behandlungszentren für Folteropfer. Bei Amnesty International ist er seit 1970 in vielen verschiedenen Funktionen engagiert und kennt das Innenleben der Organisation wie wenig andere.

     

  7. Sonntag, 4. November 2018
    Menschenrechte auf dem Rückzug – Auf dem Weg in eine neue Epoche der Unfreiheit

    17:00 Uhr, Bildungszentrum Waldshut

    Die Zahl der offenen Diktaturen ist in den vergangenen Jahren deutlich kleiner geworden, die Zahl der autoritären Regime hinter scheinbar demokratischen Kulissen – auch “Demokraturen” genannt – nimmt hingegen weiter zu. Von Jahr zu Jahr wird die Pressefreiheit in mehr und mehr Ländern der Welt eingeschränkt – der Spielraum für Organisationen der Zivilgesellschaft wird immer kleiner. Der Beitrag (mit anschl. Diskussion) beleuchtet die Situation der Menschenrechte auch angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa. Referent: Urs Fiechtner, Ulm. Autor, Menschenrechtsaktivist, Referent in der Erwachsenenbildung

     

  8. Freitag, 26. Oktober 2018
    Flucht und Trauma – Zwischen Abschreckungspolitik und Willkommenskultur. Vortrag mit Urs M. Fiechtner

    19:00 Uhr, VHS Deggingen, Bürgerzentrum Bahnhofstrasse

    Nur ein Bruchteil der weltweit etwa 68 Millionen Flüchtlinge strebt nach Europa – dennoch zeigen sich einige Länder der Europäischen Union überfordert. Der Vortrag informiert vor dem Hintergrund der internationalen Rechtslage sachlich über die Fakten rund um Fluchtursachen, Herkunftsländer, Fluchtziele, Fluchtwege und die Zusammensetzung der Flüchtlingsgruppen sowie über die Aufnahmebedingungen und die aktuellen Verfahren der Europäischen und Deutschen Flüchtlingspolitik.

    Der Referent Urs M. Fiechtner ist ein bekannter Schriftsteller, der seit den 70er Jahren Menschenrechtsthemen aufgreift; gleichzeitig arbeitet er auch in Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und dem Ulmer Behandlungszentrum für Folteropfer mit.

     

  9. Dienstag, 23. Oktober 2018
    Diktatoren als Türsteher Europas – Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Bei all dem arbeitet die Union mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, erhält dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa.

    Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zur neuen europäischen Afrikapolitik. An diesem Abend stellen sie ihre Ergebnisse vor. Christian Jakob ist seit 2006 Redakteur der tageszeitung (taz). Für seine Bericht-erstattung zur Asylpolitik wurde er 2015 für den Journalistenpreis „Der lange Atem“ nominiert. 2016 erschien sein Buch „Die Bleibenden“, eine Geschichte der Flüchtlings-bewegung in Deutschland. Simone Schlindwein war von 2006 bis 2008 Moskau-Korrespondentin des Spiegel. Seit 2008 lebt sie in Uganda und arbeitet als Korrespondentin der taz für die Region der Großen Seen: DR Kongo, Ruanda, Burundi, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Südsudan.

    Veranstalter: Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit Amnesty International Ulm/Neu-Ulm, Bündnis Menschenrechtsbildung e. V., Verein Ulmer Weltladen e. V., Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm e. V. und Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e. V.

     

  10. Montag, 15. Oktober 2018
    Menschenrechte in Bedrängnis

    19:00 Uhr, Deggingen, Bürgerzentrum Bahnhofstr 9

    Während bis in die 90er Jahre der Eindruck herrschte, dass sich in immer mehr Staaten ein immer besserer Schutz der Menschenrechte durchsetzen würde, scheint sich mit Beginn des neuen Jahrhunderts die Entwicklung umgedreht zu haben: immer neue Krisenherde, Kriege und instabile Staaten bedrohen die Menschenrechte und schränken die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft ein. Der Referent Urs M. Fiechtner ist ein bekannter Schriftsteller, der seit den 70er Jahren Menschenrechtsthemen aufgreift; gleichzeitig arbeitet er auch in Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und dem Ulmer Behandlungszentrum für Folteropfer mit.

     

  11. Freitag, 12. Oktober 2018
    Flucht, Trauma und Kulturelle Identität

    18:30 Uhr, Volkshochschule Buchloem Bahnhofstrasse 60

    Der Vortrag gibt Hinweise für ein Nachdenken über „Deutsche Kultur“, gibt Informationen über den realen Integrationsbedarf von Menschen aus anderen Kulturen und macht Vorschläge für eine Definition des deutschen und des europäischen Kulturbegriffs. Der Referent Urs M. Fiechtner ist langjähriger Menschenrechtsexperte von Amnesty International, Mitarbeiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU) und Stiftungsrat der Stiftung Menschenrechtsbildung (Ulm).

     

  12. Mittwoch, 10. Oktober 2018
    Kulturelle Identität und Integration

    19:00 Uhr, DRK-Zollernalb, Balingen

    Fortbildungsabend mit dem Schriftsteller und Menschenrechtsexperten Urs M. Fiechtner. Anmeldungen bitte per E-Mail an das DRK in Balingen.

     

  13. Mittwoch, 12. September 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  14. Mittwoch, 04. Juli 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  15. Mittwoch, 06. Juni 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  16. Mittwoch, 02. Mai 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  17. Mittwoch, 11. April 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  18. Dienstag, 20. März 2018
    Gibt es Grenzen der Toleranz?
    Kulturelle Identität und Religionsfreiheit

    19:00 – 21:00 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart

    Urs M. Fiechtner, Schriftsteller, Menschenrechtsexperte amnesty international
    Eintritt: 8,00 €

    In vielen Ländern Europas nehmen kulturelle Konflikte zwischen Migranten und der einheimischen Bevölkerung zu, zahllose Diskussionen entzünden sich rund um Stichworte wie Kopftuchverbot, Religionsfreiheit, Ghettoisierung, Minarettverbote oder “Überfremdung”…

    Immer wieder wird gefordert, Migranten sollten sich integrieren. Allerdings wird in “Werte-” und “Leitkultur-“Debatten häufig offen gelassen, worin denn genau die europäische oder deutsche Kultur besteht, in die Migranten integriert werden sollen.

    Der Vortrag beleuchtet aus der Sicht der Menschenrechtserklärung und des Grundgesetzes die Fragen des Umgangs mit den Rechten auf kulturelle Identität und auf Freiheit der Religionsausübung und gibt Hinweise für ein Nachdenken über “Deutsche Kultur” und den realen Integrationsbedarf von Menschen aus anderen Kulturen.

    Anmeldung bei:
    Katholisches Bildungswerk Stuttgart
    Königstr. 7
    70173 Stuttgart
    0711/7050600
    info@kbw-stuttgart.de

     

     

  19. Mittwoch, 07. März 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, Amnesty-Büro Ulm, Ensingerstr 21

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  20. Samstag, 03. März 2018
    „Heimspiel“ – Benefizkonzert für Folteropfer

    19:30 Uhr, Bürgerzentrum Eselsberg, Ulm

    Heimspiel Benefizkonzert

     

     

  21. Donnerstag, 15. Februar 2018
    Kinderarbeit – des einen Freud, des anderen Leid

    18:30 Uhr, Foyer der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Ein Vortrag und eine Autorenlesung aus dem Buch Schlaglicht – zur Lebenssituation von Kindern hier und anderswo des renommierten Kinder- und Jugendbuchautors Reiner Engelmann

    Der Eintritt ist frei

    Veranstaltet von der Stiftung Menschenrechtsbildung in Kooperation mit Amnesty International Ulm/Neu-Ulm und dem Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm.

    Der Schokoladenkonsum in unseren Breiten ist sehr hoch, und gerade in der Vorweihnachtszeit steigt er noch beträchtlich an. Aber wissen wir auch, woher die Schokolade kommt, die wir im Jahr über konsumieren? Was wissen wir über den Kakao, der den Rohstoff bildet für unsere Schokolade? Wie wird Kakao geerntet? Wer arbeitet auf den Kakaoplantagen? In Indien arbeiten hunderttausende Kinder in Steinbrüchen – viele unter Schuldknechtschaft. Mit den Steinen, die aus diesen Steinbrüchen nach Europa exportiert werden, werden hier Fußgängerzonen gepflastert, Arbeitsplatten für Küchenmöbel werden daraus hergestellt oder man verwendet sie als Grabsteine.Als Folge des Genozids in Ruanda leben dort heute rund 70.000 Kinder in sogenannten Kinderhaushalten. Diese Kinder besuchen keine Schulen, diese Kinder müssen tagtäglich arbeiten, um ihr eigenes Überleben zu sichern.Zehntausende Kinder werden in verschiedenen afrikanischen Staaten als Kindersoldaten rekrutiert. Durch ihre Einsätze als Kindersoldaten werden sie traumatisiert, haben kaum noch Chancen, ein normales Leben zu führen.Die in der UN – Kinderrechtskonvention festgelegten Grundsätze über die Rechte des Kindes gelten für alle Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Darauf haben sich die Vertragsstaaten geeinigt  und ausdrücklich in diesem Übereinkommen festgelegt, dass diese Rechte und Freiheiten ohne Unterscheidung, etwa nach „der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, dem Vermögen oder dem sonstigen Status“ gelten.

    Reiner Engelmann ist 1952 in Völkenroth /Hunsrück geboren. Sein berufliches Engagement gilt vor allen Dingen der Gewaltprävention, der Menschenrechtsbildung und der Leseförderung. Engelmanns erstes Buch erschien 1992 zu einem damals wie heute wieder besonders brisanten Thema: Fremdenfeindlichkeit. Seither sind zahlreiche Jugendbücher von ihm insbesondere zu sozialen Brennpunktthemen erschienen, darunter auch viele Menschenrechte-Lesebücher. 1969 gründete Engelmann zusammen mit Freunden die erste Gruppe von Amnesty International im Hunsrück. Seitdem ist er aktives Mitglied und arbeitet in verschiedenen Funktionen in der Organisation.

     

     

  22. Mittwoch, 07. Februar 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

     

  23. Donnerstag, 25. Januar 2018
    Wissen gegen Willkür – Menschenrechte bilden

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Wer seine Rechte nicht kennt, kann sie auch kaum in Anspruch nehmen oder verteidigen. Die Information über die Inhalte der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und über die vielen Verträge, denen Staaten zum Schutz der Menschenrechte in den vergangenen Jahren beigetreten sind, gehört daher zu den Aufgaben der Menschenrechtsbildung. In den meisten Staaten gehören Menschenrechte inzwischen zu den Rechten, die man einklagen kann. Aber das ist nur wenigen Menschen bewusst. Auch in Deutschland: Mehrere Umfragen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass ein sehr großer Prozentsatz der Bevölkerung sehr wenig über Menschenrechte weiß – obwohl diese auch einen bedeutenden Teil des deutschen Grundgesetzes ausmachen.

    So können in Deutschland laut einer Studie 42 Prozent der Bevölkerung kein einziges Menschenrecht nennen, mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) haben noch nie etwas von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gehört, deren Verabschiedung sich in diesem Jahr zum 70. Mal jährt.

    Die Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung bietet zusammen mit den Kooperationspartnern Amnesty International und dem Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) sowohl Schulen und Hochschulen als auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung Möglichkeiten zur Zusammenarbeit an und stellen qualifizierte Referenten/innen aus der Praxis der Menschenrechtsarbeit sowie Materialien zur Verfügung.

    An diesem Abend gehen die Referenten auf die vielen Möglichkeiten ein, Menschenrechtsbildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene umzusetzen und geben praktische Hinweise für LehrerInnen im Unterricht. Unter anderem geht es um Mittel und Wege, wie Schulen im Ulmer Raum unkompliziert Unterstützung bekommen und praxiserfahrene ExpertenInnen für Unterrichtsbesuche einladen können. Die Referenten sind Lothar Heusohn, Sozialwissenschaftler und langjähriger Fachbereichsleiter für Politik, Gesellschaft und Umwelt der Ulmer Volkshochschule sowie Urs M. Fiechtner, Schriftsteller, Jugendbuchautor und Menschenrechts-Experte von Amnesty International. Die Moderation übernimmt Stefan Drößler, Fachreferent für Sozialwissenschaften Universitätsbibliothek Stuttgart, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Menschenrechtsbildung.

     

     

  24. Donnerstag, 09. November 2017
    Flucht und Trauma

    18:30 Uhr, im Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Eintritt frei

    Geflu?chtete befinden sich in einer Lebenssituation, in der eine ausgesprochen große Fa?higkeit, mit Neuem und Unbekanntem umzugehen, “Notwendig” ist. Menschen, die an einer Traumafolgesto?rung leiden, erleben ihre Umwelt mit dem Blick des Menschen, der eine existentiell bedrohliche Erfahrung noch nicht verarbeitet hat. Die Mo?glichkeit, sich auf Unbekanntes einzulassen und weitere Belastungen “durchzustehen”, ist durch diesen Umstand erschwert.

    Hilfe fu?r traumatisierte Flu?chtlinge erfordert u?ber die Kenntnisse der Traumadiagnostik und -behandlung hinausgehende Voraussetzungen.

    Die Veranstaltung versucht, Einblick in die Situation der Betroffenen zu geben und Mo?glichkeiten der Behandlung aufzuzeigen.

    Referentin:

    Johanna Zeitler, Facha?rztin fu?r Psychiatrie und Psychotherapie, A?rztliche Leitung des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm (BFU)

    Moderation: Urs M. Fiechtner, Amnesty International Ulm

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e.V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e.V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis e.V.

    Mit freundlicher Unterstu?tzung der Volksbank Ulm-Biberach eG.

     

     

  25. Mittwoch, 04. Oktober 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  26. Samstag, 30. September 2017
    Ready for Boarding: Der CIA-Folterreport – Ein Live-Hörspiel

    20:00 Uhr, Café Omar, Ulm

    Eintritt frei. Altersempfehlung: ab 16 Jahren

    Gastspiel des Brachland-Ensembles in Kooperation mit Amnesty International.

    Das Brachland-Ensemble wirft in dieser politisch angespannten Lage einen Blick zurück auf den 11. September 2001 und die Auswirkungen auf den Umgang mit Bürger- und Menschenrechten – Werte, die in der jetzigen Situation erneut angreifbar erscheinen. Die Anschläge von 09/11 veränderten die politische und gesellschaftliche Stimmungslage gewaltig und führten dazu, dass die damalige US-Regierung ohne Rechtsgrundlage Menschen inhaftierte und folterte. Der Untersuchungsbericht des US-Senats über das geheime CIA-Verhör- und Internierungsprogramm deckt die Geschehnisse auf und diente dem Brachland-Ensemble als Basis für dieses Live-Hörspiel.

    Drei Sprecher/innen vertonen mit Hilfe weniger Requisiten den fassungslos stimmenden Text, der teils zu Dialogen umgeschrieben wurde und so den 600 Seiten starken Bericht in lebendige und schier unfaßbare Situationen übersetzt. Atemberaubend ist dabei nicht nur die Perfidität der CIA-Verhörmethoden, sondern auch das Scheitern einer Bürokratie, die versagte, als es darauf ankam. In Anbetracht der Anschläge in Europa stellt sich die Frage, wie heute dieser Gefahr begegnet wird: Werden die Regierungen besonnener sein als US-Präsident Trump, der die Wiedereinführung des CIA-Programms fordert?

    Im Anschluß findet eine Diskussionsrunde in Anwesenheit von Gruppenmitgliedern von Amnesty International sowie dem Ensemble statt.

     

  27. Donnerstag, 14. September 2017
    Das andere Afghanistan

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Vortrag und Gespra?ch mit Mahsa Taee & Tillmann Schmalzried (Eintritt frei)

    Nach 9/11 – genauer gesagt 12/5 (2001), nach dem Sturz der Taliban-Regierung – versprachen ma?chtige afghanische Ma?nner, eingeladen von der damaligen deutschen Regierung, unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, auf dem Petersberg bei Bonn, Afghanistan mit internationaler Hilfe zu einem Musterbeispiel des modernen post-conflict State-Building zu machen. Hoch motivierte junge Afghanen, viele von ihnen aufgewachsen im Exil, folgten dem auf dem Petersberg formulierten Ruf und kehrten in ihr Heimatland zuru?ck, um ihren Beitrag zu dem von der International Security Assistance Force (ISAF) zu schu?tzenden Staatsaufbau zu leisten.

    Die 1980 geborene Mahsa Taee geho?rt zu dieser Generation junger motivierter Afghanen. Vor 12/5 (2001) lebte sie im iranischen Exil. Im Juli 2009 musste sie nach einem Anschlag auf ihre Familie Afghanistan erneut verlassen und lebt seitdem im Hamburger Raum.

    Schon vor der Eroberung ihrer Heimatstadt Herat durch die Taliban hatte Mahsa Taee begonnen zu schreiben. Im iranischen Exil gru?ndete sie zusammen mit ihrem Mann Sayed Ahmad Hashemi die Familienzeitschrift „Baran“ (Regen) und ließ 1000 Kopien in das von den Taliban beherrschte Afghanistan schmuggeln. Nach dem Sturz der Taliban engagierte sie sich als Schriftstellerin (Romane, Erza?hlungen, Gedichte), als Abgeordnete der verfassunggebenden Loya Jirgha, als Managerin fu?r die Masoud-Stiftung, als Journalistin fu?r die Wochenzeitung „Payman Weekly“ und die Tageszeitung „Payman Daily“ sowie als Herausgeberin und Journalistin fu?r die Zeitung „Mandegar“. Ihr aus den ta?glichen politischen Kolumnen fu?r „Payman Daily“ zusammengestelltes Buch „Gute Nacht, Herr Pra?sident“ ist in Afghanistan verboten.

    Tillmann Schmalzried ist seit 1980 Mitglied von Amnesty International und seit 2014 Sprecher der Afghanistan-Koordinationsgruppe der deutschen AI-Sektion. Seit 2004 gilt sein Interesse dem zivilgesellschaftlichen Engagement gegen sog. Warlord-Strukturen. Im Rahmen seiner Menschenrechtsarbeit fu?r Amnesty International und die Gesellschaft fu?r bedrohte Vo?lker unterstu?tzte Tillmann Schmalzried auch Perso?nlichkeiten wie Mahsa Taee und Sayed Ahmad Hashemi. Gerade weil immer wieder eine neue Generation von Hoffnungstra?gern in Gebieten, die heute gerne mit dem widersinnigen Begriff „Failed States“ bezeichnet werden, heranwa?chst, teilt er den weit verbreiteten Pessimismus von Politik und Medien in Bezug auf La?nder wie Afghanistan nicht. Desto beißender kritisiert er, dass die Internationale Gemeinschaft den lokalen Warlords in den „Failed“ und „Weak States“ die Macht u?berla?sst – und so Straflosigkeit fu?r Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Status quo wird und sich gerade Hoffnungstra?ger/innen Flucht und Vertreibung ausgesetzt sehen.

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e. V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e. V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb- Donaukreis e. V.

     

  28. Mittwoch, 06. September 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  29. Donnerstag, 10. August 2017
    Wahlpru?fsteine Menschenrechte

    18:30 Uhr, im großen Saal der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Informations- und Diskussionsabend mit den Ulmer Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 mit freiem Eintritt.

    Nach vielen Fortschritten in den vergangenen Jahrzehnten sind die Zivilgesellschaften weltweit wieder unter Druck geraten. Autorita?re Regime sind durch populistische Wahlversprechen auf dem Vormarsch, polarisieren die Gesellschaften, verbieten zum Beispiel Nichtregierungsorganisationen und verletzen vielfach Menschenrechte wie das Recht auf Leben und Freiheit und den Schutz vor Folter. Auch demokratische Staaten tun sich schwer, zum Beispiel mit dem Recht auf Asyl und Unta?tigkeit gegenu?ber dem allta?glichen Rassismus.

    Wahlen sind auch Weichenstellungen fu?r die Menschenrechte. Anla?sslich der Bundestagswahl am 24. September stellen sich die Ulmer Kandidaten den “Wahlpru?fsteinen” der Stiftung Menschenrechtsbildung. Bei dem Informations- und Diskussionsabend geht es um die Themenkomplexe Bildung, Flucht und Asyl, Ru?stungsexporte und Rassismus. Dabei sollen die Positionen der Politikerinnen und Politiker herausgearbeitet werden.

    Teilnehmer:

    • Dr. Thomas Kienle (CDU), in Vertretung fu?r Ronja Kemmer, MdB Hilde Mattheis (SPD), MdB
    • Eva-Maria Glathe-Braun (Die Linke)
    • Marcel Emmerich (Bu?ndnis 90/Die Gru?nen)
    • Alexander Kulitz (FDP)
    • Eugen Ciresa (AfD)

    Moderation:

    • Stefan Dro?ßler
    • Lothar Heusohn

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e. V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e. V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis e. V.

    Mit freundlicher Unterstu?tzung der Volksbank Ulm-Biberach eG.

     

  30. Mittwoch, 02. August 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!