Termine & Veranstaltungen

  1. Mittwoch, 06. Juni 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  2. Donnerstag, 21. Juni 2018

    18:30 Uhr, Foyer der Volksbank Ulm, Frauenstrasse Ecke Olgastrasse

    Politiker sprechen viel über Beschränkungen für Flüchtlinge. Warum redet kaum einer über ihre Not? Manfred Makowitzki, der langjährige organisatorische Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU), berichtet am 21. Juni von 18.30 Uhr an im Saal der Ulmer Volksbank über Schicksale von Menschen, die auf dem Weg nach Deutschland Schreckliches erlebten und über die Arbeit der Einrichtung selbst. Kann das BFU schwer traumatisierten Menschen wirklich dauerhaft helfen und ihnen eine Rückkehr in ein normales Leben ermöglichen? Wenn ja, wie lange dauert so etwas? Und was geschieht in der Psyche eines Folteropfers, das in das Land zurückgeschickt wird, aus dem er nur unter großen Gefahren entkommen ist? Makowitzki spricht darüber mit dem Journalisten Willi Böhmer.

    Willi Böhmer war als Journalist immer wieder in Krisenländer unterwegs, von Afghanistan über Kambodscha und den Kongo bis zur Republik Zentralafrika. Er arbeitete lange Jahre für die Augsburger Allgemeine und die Südwest Presse in Ulm und schreibt heute als freier Journalist. Zu seinen Arbeiten zählt unter anderem eine Reportage über die Menschen, die an der texanisch-mexikanischen Grenze leben und von der Abgrenzungspolitik der Regierung Trump betroffen sind.

    Veranstalter: Stiftung Menschenrechtsbildung, Amnesty International, Förderverein des BFU

     

  3. Mittwoch, 04. Juli 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

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Archiv

  1. Mittwoch, 02. Mai 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  2. Mittwoch, 11. April 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Wagnerstrasse 65

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  3. Dienstag, 20. März 2018
    Gibt es Grenzen der Toleranz?
    Kulturelle Identität und Religionsfreiheit

    19:00 – 21:00 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, 70173 Stuttgart

    Urs M. Fiechtner, Schriftsteller, Menschenrechtsexperte amnesty international
    Eintritt: 8,00 €

    In vielen Ländern Europas nehmen kulturelle Konflikte zwischen Migranten und der einheimischen Bevölkerung zu, zahllose Diskussionen entzünden sich rund um Stichworte wie Kopftuchverbot, Religionsfreiheit, Ghettoisierung, Minarettverbote oder “Überfremdung”…

    Immer wieder wird gefordert, Migranten sollten sich integrieren. Allerdings wird in “Werte-” und “Leitkultur-“Debatten häufig offen gelassen, worin denn genau die europäische oder deutsche Kultur besteht, in die Migranten integriert werden sollen.

    Der Vortrag beleuchtet aus der Sicht der Menschenrechtserklärung und des Grundgesetzes die Fragen des Umgangs mit den Rechten auf kulturelle Identität und auf Freiheit der Religionsausübung und gibt Hinweise für ein Nachdenken über “Deutsche Kultur” und den realen Integrationsbedarf von Menschen aus anderen Kulturen.

    Anmeldung bei:
    Katholisches Bildungswerk Stuttgart
    Königstr. 7
    70173 Stuttgart
    0711/7050600
    info@kbw-stuttgart.de

     

     

  4. Mittwoch, 07. März 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, Amnesty-Büro Ulm, Ensingerstr 21

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  5. Samstag, 03. März 2018
    „Heimspiel“ – Benefizkonzert für Folteropfer

    19:30 Uhr, Bürgerzentrum Eselsberg, Ulm

    Heimspiel Benefizkonzert

     

     

  6. Donnerstag, 15. Februar 2018
    Kinderarbeit – des einen Freud, des anderen Leid

    18:30 Uhr, Foyer der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Ein Vortrag und eine Autorenlesung aus dem Buch Schlaglicht – zur Lebenssituation von Kindern hier und anderswo des renommierten Kinder- und Jugendbuchautors Reiner Engelmann

    Der Eintritt ist frei

    Veranstaltet von der Stiftung Menschenrechtsbildung in Kooperation mit Amnesty International Ulm/Neu-Ulm und dem Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm.

    Der Schokoladenkonsum in unseren Breiten ist sehr hoch, und gerade in der Vorweihnachtszeit steigt er noch beträchtlich an. Aber wissen wir auch, woher die Schokolade kommt, die wir im Jahr über konsumieren? Was wissen wir über den Kakao, der den Rohstoff bildet für unsere Schokolade? Wie wird Kakao geerntet? Wer arbeitet auf den Kakaoplantagen? In Indien arbeiten hunderttausende Kinder in Steinbrüchen – viele unter Schuldknechtschaft. Mit den Steinen, die aus diesen Steinbrüchen nach Europa exportiert werden, werden hier Fußgängerzonen gepflastert, Arbeitsplatten für Küchenmöbel werden daraus hergestellt oder man verwendet sie als Grabsteine.Als Folge des Genozids in Ruanda leben dort heute rund 70.000 Kinder in sogenannten Kinderhaushalten. Diese Kinder besuchen keine Schulen, diese Kinder müssen tagtäglich arbeiten, um ihr eigenes Überleben zu sichern.Zehntausende Kinder werden in verschiedenen afrikanischen Staaten als Kindersoldaten rekrutiert. Durch ihre Einsätze als Kindersoldaten werden sie traumatisiert, haben kaum noch Chancen, ein normales Leben zu führen.Die in der UN – Kinderrechtskonvention festgelegten Grundsätze über die Rechte des Kindes gelten für alle Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Darauf haben sich die Vertragsstaaten geeinigt  und ausdrücklich in diesem Übereinkommen festgelegt, dass diese Rechte und Freiheiten ohne Unterscheidung, etwa nach „der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, dem Vermögen oder dem sonstigen Status“ gelten.

    Reiner Engelmann ist 1952 in Völkenroth /Hunsrück geboren. Sein berufliches Engagement gilt vor allen Dingen der Gewaltprävention, der Menschenrechtsbildung und der Leseförderung. Engelmanns erstes Buch erschien 1992 zu einem damals wie heute wieder besonders brisanten Thema: Fremdenfeindlichkeit. Seither sind zahlreiche Jugendbücher von ihm insbesondere zu sozialen Brennpunktthemen erschienen, darunter auch viele Menschenrechte-Lesebücher. 1969 gründete Engelmann zusammen mit Freunden die erste Gruppe von Amnesty International im Hunsrück. Seitdem ist er aktives Mitglied und arbeitet in verschiedenen Funktionen in der Organisation.

     

     

  7. Mittwoch, 07. Februar 2018
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    20:00 Uhr, BFU, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm im Ulmer Büro von Amnesty International. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

     

  8. Donnerstag, 25. Januar 2018
    Wissen gegen Willkür – Menschenrechte bilden

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Wer seine Rechte nicht kennt, kann sie auch kaum in Anspruch nehmen oder verteidigen. Die Information über die Inhalte der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und über die vielen Verträge, denen Staaten zum Schutz der Menschenrechte in den vergangenen Jahren beigetreten sind, gehört daher zu den Aufgaben der Menschenrechtsbildung. In den meisten Staaten gehören Menschenrechte inzwischen zu den Rechten, die man einklagen kann. Aber das ist nur wenigen Menschen bewusst. Auch in Deutschland: Mehrere Umfragen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass ein sehr großer Prozentsatz der Bevölkerung sehr wenig über Menschenrechte weiß – obwohl diese auch einen bedeutenden Teil des deutschen Grundgesetzes ausmachen.

    So können in Deutschland laut einer Studie 42 Prozent der Bevölkerung kein einziges Menschenrecht nennen, mehr als ein Viertel der Befragten (28 Prozent) haben noch nie etwas von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gehört, deren Verabschiedung sich in diesem Jahr zum 70. Mal jährt.

    Die Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung bietet zusammen mit den Kooperationspartnern Amnesty International und dem Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) sowohl Schulen und Hochschulen als auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung Möglichkeiten zur Zusammenarbeit an und stellen qualifizierte Referenten/innen aus der Praxis der Menschenrechtsarbeit sowie Materialien zur Verfügung.

    An diesem Abend gehen die Referenten auf die vielen Möglichkeiten ein, Menschenrechtsbildung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene umzusetzen und geben praktische Hinweise für LehrerInnen im Unterricht. Unter anderem geht es um Mittel und Wege, wie Schulen im Ulmer Raum unkompliziert Unterstützung bekommen und praxiserfahrene ExpertenInnen für Unterrichtsbesuche einladen können. Die Referenten sind Lothar Heusohn, Sozialwissenschaftler und langjähriger Fachbereichsleiter für Politik, Gesellschaft und Umwelt der Ulmer Volkshochschule sowie Urs M. Fiechtner, Schriftsteller, Jugendbuchautor und Menschenrechts-Experte von Amnesty International. Die Moderation übernimmt Stefan Drößler, Fachreferent für Sozialwissenschaften Universitätsbibliothek Stuttgart, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Menschenrechtsbildung.

     

     

  9. Donnerstag, 09. November 2017
    Flucht und Trauma

    18:30 Uhr, im Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Eintritt frei

    Geflu?chtete befinden sich in einer Lebenssituation, in der eine ausgesprochen große Fa?higkeit, mit Neuem und Unbekanntem umzugehen, “Notwendig” ist. Menschen, die an einer Traumafolgesto?rung leiden, erleben ihre Umwelt mit dem Blick des Menschen, der eine existentiell bedrohliche Erfahrung noch nicht verarbeitet hat. Die Mo?glichkeit, sich auf Unbekanntes einzulassen und weitere Belastungen “durchzustehen”, ist durch diesen Umstand erschwert.

    Hilfe fu?r traumatisierte Flu?chtlinge erfordert u?ber die Kenntnisse der Traumadiagnostik und -behandlung hinausgehende Voraussetzungen.

    Die Veranstaltung versucht, Einblick in die Situation der Betroffenen zu geben und Mo?glichkeiten der Behandlung aufzuzeigen.

    Referentin:

    Johanna Zeitler, Facha?rztin fu?r Psychiatrie und Psychotherapie, A?rztliche Leitung des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm (BFU)

    Moderation: Urs M. Fiechtner, Amnesty International Ulm

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e.V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e.V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis e.V.

    Mit freundlicher Unterstu?tzung der Volksbank Ulm-Biberach eG.

     

     

  10. Mittwoch, 04. Oktober 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  11. Samstag, 30. September 2017
    Ready for Boarding: Der CIA-Folterreport – Ein Live-Hörspiel

    20:00 Uhr, Café Omar, Ulm

    Eintritt frei. Altersempfehlung: ab 16 Jahren

    Gastspiel des Brachland-Ensembles in Kooperation mit Amnesty International.

    Das Brachland-Ensemble wirft in dieser politisch angespannten Lage einen Blick zurück auf den 11. September 2001 und die Auswirkungen auf den Umgang mit Bürger- und Menschenrechten – Werte, die in der jetzigen Situation erneut angreifbar erscheinen. Die Anschläge von 09/11 veränderten die politische und gesellschaftliche Stimmungslage gewaltig und führten dazu, dass die damalige US-Regierung ohne Rechtsgrundlage Menschen inhaftierte und folterte. Der Untersuchungsbericht des US-Senats über das geheime CIA-Verhör- und Internierungsprogramm deckt die Geschehnisse auf und diente dem Brachland-Ensemble als Basis für dieses Live-Hörspiel.

    Drei Sprecher/innen vertonen mit Hilfe weniger Requisiten den fassungslos stimmenden Text, der teils zu Dialogen umgeschrieben wurde und so den 600 Seiten starken Bericht in lebendige und schier unfaßbare Situationen übersetzt. Atemberaubend ist dabei nicht nur die Perfidität der CIA-Verhörmethoden, sondern auch das Scheitern einer Bürokratie, die versagte, als es darauf ankam. In Anbetracht der Anschläge in Europa stellt sich die Frage, wie heute dieser Gefahr begegnet wird: Werden die Regierungen besonnener sein als US-Präsident Trump, der die Wiedereinführung des CIA-Programms fordert?

    Im Anschluß findet eine Diskussionsrunde in Anwesenheit von Gruppenmitgliedern von Amnesty International sowie dem Ensemble statt.

     

  12. Donnerstag, 14. September 2017
    Das andere Afghanistan

    18:30 Uhr, Forum der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Vortrag und Gespra?ch mit Mahsa Taee & Tillmann Schmalzried (Eintritt frei)

    Nach 9/11 – genauer gesagt 12/5 (2001), nach dem Sturz der Taliban-Regierung – versprachen ma?chtige afghanische Ma?nner, eingeladen von der damaligen deutschen Regierung, unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, auf dem Petersberg bei Bonn, Afghanistan mit internationaler Hilfe zu einem Musterbeispiel des modernen post-conflict State-Building zu machen. Hoch motivierte junge Afghanen, viele von ihnen aufgewachsen im Exil, folgten dem auf dem Petersberg formulierten Ruf und kehrten in ihr Heimatland zuru?ck, um ihren Beitrag zu dem von der International Security Assistance Force (ISAF) zu schu?tzenden Staatsaufbau zu leisten.

    Die 1980 geborene Mahsa Taee geho?rt zu dieser Generation junger motivierter Afghanen. Vor 12/5 (2001) lebte sie im iranischen Exil. Im Juli 2009 musste sie nach einem Anschlag auf ihre Familie Afghanistan erneut verlassen und lebt seitdem im Hamburger Raum.

    Schon vor der Eroberung ihrer Heimatstadt Herat durch die Taliban hatte Mahsa Taee begonnen zu schreiben. Im iranischen Exil gru?ndete sie zusammen mit ihrem Mann Sayed Ahmad Hashemi die Familienzeitschrift „Baran“ (Regen) und ließ 1000 Kopien in das von den Taliban beherrschte Afghanistan schmuggeln. Nach dem Sturz der Taliban engagierte sie sich als Schriftstellerin (Romane, Erza?hlungen, Gedichte), als Abgeordnete der verfassunggebenden Loya Jirgha, als Managerin fu?r die Masoud-Stiftung, als Journalistin fu?r die Wochenzeitung „Payman Weekly“ und die Tageszeitung „Payman Daily“ sowie als Herausgeberin und Journalistin fu?r die Zeitung „Mandegar“. Ihr aus den ta?glichen politischen Kolumnen fu?r „Payman Daily“ zusammengestelltes Buch „Gute Nacht, Herr Pra?sident“ ist in Afghanistan verboten.

    Tillmann Schmalzried ist seit 1980 Mitglied von Amnesty International und seit 2014 Sprecher der Afghanistan-Koordinationsgruppe der deutschen AI-Sektion. Seit 2004 gilt sein Interesse dem zivilgesellschaftlichen Engagement gegen sog. Warlord-Strukturen. Im Rahmen seiner Menschenrechtsarbeit fu?r Amnesty International und die Gesellschaft fu?r bedrohte Vo?lker unterstu?tzte Tillmann Schmalzried auch Perso?nlichkeiten wie Mahsa Taee und Sayed Ahmad Hashemi. Gerade weil immer wieder eine neue Generation von Hoffnungstra?gern in Gebieten, die heute gerne mit dem widersinnigen Begriff „Failed States“ bezeichnet werden, heranwa?chst, teilt er den weit verbreiteten Pessimismus von Politik und Medien in Bezug auf La?nder wie Afghanistan nicht. Desto beißender kritisiert er, dass die Internationale Gemeinschaft den lokalen Warlords in den „Failed“ und „Weak States“ die Macht u?berla?sst – und so Straflosigkeit fu?r Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Status quo wird und sich gerade Hoffnungstra?ger/innen Flucht und Vertreibung ausgesetzt sehen.

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e. V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e. V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb- Donaukreis e. V.

     

  13. Mittwoch, 06. September 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!

     

  14. Donnerstag, 10. August 2017
    Wahlpru?fsteine Menschenrechte

    18:30 Uhr, im großen Saal der Volksbank Ulm-Biberach, Olgaplatz 1, 89073 Ulm

    Informations- und Diskussionsabend mit den Ulmer Kandidaten zur Bundestagswahl 2017 mit freiem Eintritt.

    Nach vielen Fortschritten in den vergangenen Jahrzehnten sind die Zivilgesellschaften weltweit wieder unter Druck geraten. Autorita?re Regime sind durch populistische Wahlversprechen auf dem Vormarsch, polarisieren die Gesellschaften, verbieten zum Beispiel Nichtregierungsorganisationen und verletzen vielfach Menschenrechte wie das Recht auf Leben und Freiheit und den Schutz vor Folter. Auch demokratische Staaten tun sich schwer, zum Beispiel mit dem Recht auf Asyl und Unta?tigkeit gegenu?ber dem allta?glichen Rassismus.

    Wahlen sind auch Weichenstellungen fu?r die Menschenrechte. Anla?sslich der Bundestagswahl am 24. September stellen sich die Ulmer Kandidaten den “Wahlpru?fsteinen” der Stiftung Menschenrechtsbildung. Bei dem Informations- und Diskussionsabend geht es um die Themenkomplexe Bildung, Flucht und Asyl, Ru?stungsexporte und Rassismus. Dabei sollen die Positionen der Politikerinnen und Politiker herausgearbeitet werden.

    Teilnehmer:

    • Dr. Thomas Kienle (CDU), in Vertretung fu?r Ronja Kemmer, MdB Hilde Mattheis (SPD), MdB
    • Eva-Maria Glathe-Braun (Die Linke)
    • Marcel Emmerich (Bu?ndnis 90/Die Gru?nen)
    • Alexander Kulitz (FDP)
    • Eugen Ciresa (AfD)

    Moderation:

    • Stefan Dro?ßler
    • Lothar Heusohn

    Veranstalter:

    • Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bu?ndnis Menschenrechtsbildung e. V.
    • Amnesty International Ulm/Neu-Ulm
    • Fo?rderverein des Behandlungszentrums fu?r Folteropfer Ulm e. V.
    • Flu?chtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis e. V.

    Mit freundlicher Unterstu?tzung der Volksbank Ulm-Biberach eG.

     

  15. Mittwoch, 02. August 2017
    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

    19:00 Uhr, Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm, Innere Wallstrasse 6

    Treffen des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Wer das Behandlungszentrum unterstützen möchte und sich für die Arbeit des Fördervereins interessiert, ist herzlich willkommen!