Angebote des BFU

Die Angebote umfassen:

  • ärztlich- bzw. psychologisch-psychotherapeutische Diagnostik und Therapie bei akuten und chronischen Traumata unter besonderer Berücksichtigung traumabezogener Aspekte sowie unter Einbeziehung von Dolmetschern
  • psychosoziale Beratung
  • Fort- und Weiterbildung für Fachpersonal im Bereich der Trauma- und Flüchtlingsarbeit
  • Zusammenarbeit mit und ggfs. Beratung von Haus- und Fachärzten
  • kunsttherapeutische Gruppen für traumatisierte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Nähere Informationen finden Sie unter Kunsttherapie für Kinder
  • kunsttherapeutische Gruppen für Erwachsene als Ergänzung zur psychotherapeutischen Einzelbehandlung

Die Angebote des BFU sind darauf ausgerichtet,

  • eine Verbesserung bzw. Stabilisierung der psychischen Verfassung zu erreichen,
  • bei der Wiederentdeckung eigener Stärken und Selbstheilungskräfte zu helfen,
  • Unterstützung zur Traumabewältigung bei ausreichender äußerer und innerer Stabilität, in aller Regel setzt das auch einen Aufenthaltstitel voraus
  • zusammen mit den Klientinnen und Klienten neue Lebensperspektiven zu entwickeln.


Europäische Union, Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)

Im Zeitraum 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 wird die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm gemeinsam mit dem Projektpartner Refugio Villingen-Schwenningen e.V. durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) gefördert. Zielgruppe sind Geflüchtete in der Aufenthaltsgestattung sowie mit einem anerkannten Aufenthalt:

Das AMIF-Projekt AM18-BW4586 “Psychotherapeutische & Psychosoziale Hilfen für psychisch erkrankte Drittstaatsangehörige” richtet sich an 180 besonders schutzbedürftige anerkannte und Schutz suchende Drittstaatsangehörige mit einer oder mehreren Traumafolgestörungen und umfasst deren Identifizierung sowie bedarfsorientierte Behandlung. Die Identifizierung folgt einem mehrstufigen Prozess aus offenen Sprechstunden, Clearing, Erstgesprächen und Diagnostik. Die Behandlung umfasst Krisenintervention, Psychotherapie, Stellungnahmen, Psychosoziale Einzel- und Gruppenarbeit. Die Sicherstellung geschulter Sprachmittlung einschließlich Supervision von DolmetscherInnen ist obligatorisch. Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Qualifizierung des Regelsystems durch telefonische Fachberatung, Fachvorträge und Schulungsangebote.