Erstkontakt

Der Erstkontakt erfolgt durch telefonische, schriftliche oder persönliche Kontaktaufnahme mit dem BFU, bei der zunächst die psychischen sowie (psycho)somatischen Beschwerden, die rechtliche Aufenthaltssituation und die Erforderlichkeit eines Dolmetschers abgeklärt werden.

Die Anmeldung im BFU kann erfolgen durch:

  • den Betroffenen selbst
  • den behandelnden Arzt bzw. Kliniken
  • den Sozialdienst
  • Verwandte oder Freunde
  • ehrenamtliche Flüchtlingsinitiativen oder andere öffentliche soziale Einrichtungen

Im Rahmen der Diagnostik werden in der Regel bis zu fünf diagnostische Gespräche durchgeführt. Diese dienen sowohl der diagnostischen Abklärung (u.a. Erhebung von Beschwerden sowie der psychosozialen wie biografischen Anamnese) sowie der Etablierung der für eine Psychotherapie notwendigen tragfähigen therapeutischen Beziehung.

Bevor der erste Termin für die diagnostischen Sitzungen vergeben werden kann, wird vom BFU ein Antrag auf Kostenübernahme – zunächst für die fünf diagnostischen Gespräche – beantragt. Unsere wichtigsten Kostenträger sind Landratsämter, Kommunen, Krankenkassen, Europäischer Flüchtlingsfond, Stiftungen sowie Amnesty International.

Am Ende der diagnostischen Phase entscheidet der Therapeut gemeinsam mit dem Klienten, ob eine Therapie im BFU für den Klienten angezeigt und sinnvoll ist. Wenn dies der Fall ist, wird nun ein Antrag auf Kostenübernahme der Therapiekosten an den Kostenträger gestellt. Nach der Bewilligung der Therapiekosten beginnt die Therapie.

 

Anmeldebogen

Download des Anmeldungsbogen (PDF 466KB).