Literatur

 

 

Verteidigung der Menschenwürde

Cover verteidigung der menschenwuerde

Etwa 25 bis 30 Prozent der Flüchtlinge in Europa sind ehemalige Folteropfer oder wurden durch andere Formen der Gewalt, etwa als zivile Opfer von Kriegen, schwer traumatisiert. Die Anzahl der Flüchtlinge, die heute aus Diktaturen und Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, steigt immer weiter an. Hinzu kommen Menschen, die als politische Gefangene in den Gefängnissen der DDR misshandelt worden sind.

Auf Initiative von Amnesty International wurde 1995 das Ulmer Behandlungszentrum für Folteropfer (BFU) gegründet, das sich seither bundesweit ein hohes Ansehen erworben hat. Es ist eines von 26 Behandlungszentren in Deutschland, die auf Betreiben von Bürgerinitiativen und Menschenrechtsorganisationen gegründet werden mussten, weil das deutsche Gesundheitssystem auf die Opfer staatlicher Gewalt unzureichend vorbereitet ist.

Zum 20-jährigen Bestehen des BFU berichten wir in diesem Buch über die Hilfe für Folteropfer.

Fiechtner/Drößler/Bercher/Schlichenmaier (Hg.): Verteidigung der Menschenwürde. Die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Aachen, September 2015, 264 Seiten, E-Book und Printbook bei epubli.

Erhältlich direkt bei epubli als Taschenbuch.

 

 

Einführende Veröffentlichungen zum Thema Folter und Traumatherapie

Traumatization as a Consequence of Displacement and Migration

Traue, Harald C.; Johler, Reinhard; Gavrilovic, Jelena Jancovic (Eds.), Migration, Integration and Health, Lengerich 2010, S. 339 – 355

From the Work of the Ulm Treatment Center for Torture Victims (Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm; BFU)

Folter: Angriff auf die Menschenwürde.

Fiechtner, U.M. (2008). Bad Honnef: Horlemann.

Sechs authentische Kurzgeschichten erzählen von verschiedenen Aspekten der Folter, von ihren Auswirkungen auf Opfer und Täter und auf die ganze Gesellschaft. Sie erzählen aber auch von der Überwindung der Folter, vom Sieg über die schlimmste Erfahrung im Leben eines Menschen. Ein informativer Sachteil gibt einen kompakten Überblick über die gesamte Thematik, ergänzt Hintergründe und zeigt auf, warum die aktuellen Diskussionen über „erlaubte“ Foltermethoden der Weg in den Abgrund sind – für uns alle.

Folter im 21.Jahrhundert: Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?

Bahar, A.(2009). Dtv

Ist die Würde des Menschen antastbar? »Rettungsfolter«, »verschärfte Vernehmungsmethoden«, »Waterboarding« – solche Euphemismen bemänteln fundamentale Verstöße gegen die Menschenrechte. Warum ist Folter heute wieder denkbar? Welche politischen und gesellschaftlichen Folgen hätte eine Aufweichung des Folterverbots? Bahar betrachtet das brisante Thema historisch, international und bezogen auf die aktuellen Anlässe, und erklärt, warum Folter unter keinen Umständen zu akzeptieren ist.

Rückkehr der Folter – Der Rechtsstaat im Zwielicht?

Beestermöller, Brunkhorst (Hg) (2006). Verlag C.H.Beck

Die Autoren gehen der Frage nach, ob es nach dem 11. September 2001 den rechtsstaatlichen Demokratien erlaubt sein kann, zum Mittel der Folter zu greifen, und diskutieren eingehend, was eine Aufhebung des Folterverbotes für einen demokratischen Rechtsstaat bedeuten würde.

BKA – Polizeihilfe für Folterregime.

Schenk, Dieter (2008). Verlag J.H.W. Dietz

Deutsche Polizeihilfe macht Folterpolizeien vieler Staaten noch effizienter. Mindestens 109 Interpol-Staaten, mit denen das BKA kooperiert, lassen Menschen foltern und misshandeln.. ?Das BKA besitzt bei Interpol eine Schlüsselposition. Das Amt hat Kenntnis von den Verbrechen und gravierenden Menschenrechtsverletzungen vieler Interpol-Partnerstaaten. Es bekommt sie teilweise sogar am Ort des Geschehens mit. Aber die Kooperation wird nicht beendet. Dieter Schenk, ehemaliger Kriminaldirektor beim BKA, unterstellt der Wiesbadener Behörde nicht, solche Gräueltaten zu billigen. Aber es herrsche der Grundsatz vor, nichts ändern zu können und nichts verantworten zu wollen. Dass die Polizeihilfe der »Demokratisierung« diene, widerlegt die Statistik. Trotzdem fließen millionenschwere Ausrüstungshilfen weiter.

Traumatherapie: Eine Einführung.

Zobel, M. (2006). Psychiatrie Verlag.

Die wichtigsten Aspekte der Traumatherapie, die man für die Behandlung von Menschen wissen muss, die durch Erlebnisse wie Unfälle oder Gewalterfahrungen seelisch schwer erschüttert sind, werden in diesem Buch knapp und praxisnah dargestellt. Nach einem kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Traumatherapie und über die neurophysiologischen Grundlagen, die zum Verständnis der Traumafolgestörungen notwendig sind, geht es um das konkrete Vorgehen in der therapeutischen Praxis.

Wenn die Seele verletzt ist: Trauma – Ursachen und Auswirkungen.

Sautter, C. (2007). Verlag für Systemische Konzepte.

Das Wissen über Ursachen und Auswirkungen traumatischer Verletzungen, entstanden durch Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung, aber auch durch jahrelange Geringschätzung und Abwertung schafft die Voraussetzung für die Heilung der Seele und ist ein Schlüssel, mit welchem sich die Fesseln aus der Vergangenheit abstreifen lassen und Selbstbestimmung, Lebensfreude und Vertrauen zu sich und anderen Menschen zurückgewonnen werden können.

 

 

Weiterführende Literatur

Überlebensgeschichten. Kindersoldatinnen und -soldaten als Flüchtlinge in Deutschland: Eine Studie zur sequentiellen Traumatisierung

Zita Dino (2015). BELTZ

Anhand biografisch-narrativer Interviews geht diese Studie der Frage nach, wie Kindersoldatinnen und -soldaten traumatische Erfahrungen verarbeiten und wie sich die Lebensbedingungen als Flüchtlinge in Deutschland dabei auswirken.

Wie verarbeiten ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten ihre potenziell traumatischen Erfahrungen, und wie wirken sich die Lebensbedingungen im Exil dabei aus? Auf der Basis biografisch-narrativer Interviews mit 15 jungen Flüchtlingen aus sechs afrikanischen Ländern werden die Charakteristika der traumatischen Sequenzen und typische Bewältigungsverläufe herausgearbeitet. Die Erfahrungswelten der Betroffenen werden durch zahlreiche Zitate nachvollziehbar gemacht. Die Kinder entwickeln in ausweglosen Situationen in bewaffneten Konflikten zahlreiche kontextangemessene Anpassungsleistungen, um zu überleben. In Deutschland machen sie im exkludierenden und bürokratischen Asylsystem erneut Erfahrungen des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht. Wesentlich für eine Stabilisierung ist soziale Unterstützung, z. B. durch kompetente Fachkräfte und gesellschaftliche Inklusion.

Leseprobe und mehr Informationen.

Posttraumatische und psychotische Symptome bei schwer traumatisierten Patienten

Kurth, R. A.; Gerhardt, H.; Schäfer, I. (2012): Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie; Organ des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN); Mitteilungsblatt der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft; Ausgabe 01, Jahrgang 80, Januar 2012

Migration, Integration, and Health: The Danube Region

Traue, H. C., Johler, R., Jancovic Gavrilovic, J. (Eds.) (2010). Pabst Science Publishers

Gertrud Schwarz-Langer, Christine Grunert, Manfred Makowitzki, Matthias Odenwald, Harald C. Traue:? Traumatization as a Consequence of Displacement and Migration: From the Work of the Ulm Treatment Center for Torture Victims (Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm; BFU)

At the side of torture survivors. Treating a terrible assault on human dignity.

Graessner, S., Gurris, N. & Pross, C. (Eds.) (2001). Baltimore: Johns Hopkins UP.

Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren.

Haenel, F. & Wenk-Ansohn, M. (Hrsg.) (2005). Weinheim: Beltz.

Begutachtung Traumatisierter Flüchtlinge. Eine kritische Reflexion der Praxis.

BAFF (2006). Karlsruhe: v. Loeper Literaturverlag.

Das Ende der Geborgenheit? Die Bedeutung von traumatischen Erfahrungen in verschiedenen Lebens- und Ereignisbereichen: Epidemiologie, Prävention, Behandlungskonzepte und klinische Erfahrungen.

Zielke, M. et al. (Hrsg.) (2003). Köln: Lengerich Verlag.

Der Körper erinnert sich. Die Psychophysiologie des Trauma und der Traumabehandlung

Rothschild, B. et al. (2004). Dtv.

Der Umgang mit dem Trauma.

Holderberg, A. (2000). In: Kinderanalyse 8 (4): 353-375.

Die Posttraumatische Belastungsstörung im Rahmen von Asylverfahren.

Ebert, D. & Kindt, H. (2004) In: Verwaltungsblätter für Baden- Württemberg. Zeitschrift für öffentliches Recht und öffentliche Verwaltung (2/ 2004), Freiburg.

Die Spuren von Folter. Eine Handreichung.

Graessner, S. & Wenk-Ansohn, M. (2000). Berlin: Behandlungszentrum für Folteropfer.

Extremtraumatisierte Flüchtlinge in Deutschland. Asylrecht und Asylverfahren.

Weber, R. (1998). Frankfurt/M.: Campus.

Gewalt und Trauma. Psychopathologie und Behandlung im Kontext von Flüchtlingen und Opfern organisierter Gewalt.

Peltzer, K. et al. (Hrsg.): (1995). Frankfurt/ M.: IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikation.

Ich besiege alle Drachen. Künstlerische und therapeutische Arbeit mit Flüchtlingskindern.

Türk, M. (Hrsg.) (1997).Bad Honnef: Horlemann Verlag.

Istanbul Protocol. Manual on the Effective Investigation and Documentation of Torture and Other Cruel, Inhuman or Degrading Treatment or Punishment.

New York: United Nations, 2001.

Kinder und Trauma. Was Kinder brauchen, die einen Unfall, einen Todesfall, eine Katastrophe, Trennung, Missbrauch oder Mobbing erlebt haben.

Eckardt, J. (2005). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Krieg, Verfolgung und Folter überleben.

Bittenbinder, E. (1992). In: Systhema, Zeitschrift für Familientherapie, Weinheim.

Kurz- Therapien für Flüchtlinge mit befristeter Duldung? Probleme und ausländerrechtliche Restriktionen der psychotherapeutischen Grundversorgung traumatisierter Flüchtlinge: Erfahrungen mit bosnischen Flüchtlingen.

Rössel- Cunovic, M. (1999). In: Zeitschrift für Politische Psychologie, Jg. 7, 1999, Nummer 1+2, S. 143- 150.

Politische Traumatisierung: Therapie im Kontext.

Regner, F. & Bittenbinder, E. (Hrsg.) (2001). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Posttraumatic Stress Disorder.

DSM-IV And Beyond. Davidson, J. & Foa, E. (Eds.) (1993). Washington D. C.: American Psychiatric Press.

Posttraumatische Belastungsstörung.

Maerker, A. (2009). Berlin: Springer.

Posttraumatische Belastungsstörung: Leitlinie und Quellentext.

Flatten, G. et. al. (Hrsg.) (2004). Schauttauer.

Richtlinien für die psychologische und medizinische Untersuchung von traumatisierten Flüchtlingen und Folteropfern.

BAFF (2002). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Sekundäre Traumastörungen.

Stamm B. et al. (Hrsg) (2002). Paderborn: Junfermann.

Therapie der posttraumatischen Belastungsstörungen.

Maercker, A. (Hrsg.) (2003). Berlin: Springer.

Traumaorientierte Psychotherapie und Psychiatrie. Nach den Tsunamis des Lebens.

Junglas, J. (Hrsg.) (2006). Bonn: Deutscher Psychologen Verlag.

Trauma – Wahrnehmen des Unsagbaren.

Wirtgen, W. (Hrsg.) (2000). Heidelberg: Roland Asanger Verlag.

Traumatherapie – Was ist erfolgreich?

Sachsse, U., Özkan, I. & Streeck-Fischer, A. (Hrsg.). (2002). Vandenhoeck & Ruprecht.

Traumatic Stress. Grundlagen und Behandlungsansätze. Theorie, Praxis und Forschung zu posttraumatischem Stress sowie Traumatherapie.

van der Kolk et al. (Hrsg.) (2000). Paderborn: Junkfermann.

Traumatisierte Flüchtlinge. Wie glaubhaft sind ihre Aussagen?

Birck, A. (2002). Heidelberg: Asanger.

Traumazentrierte Psychotherapie.

Sachsse, U. (Hrsg.) (2004). Stuttgart: Schattauer.

Verfolgung, Flucht – und dann? Hilfe für gefolterte und traumatisierte Flüchtlinge.

REFUGIO München (Hrsg.) (1999). Frankfurt/ M.: IKO – Verlag für Interkulturelle Kommunikation.

Verwundete Kinderseelen heilen: Wie Kinder und Jugendliche traumatische Erlebnisse überwinden können.

Levine, P. & Kline, M. (2005). Kösel- Verlag.

 

 

Publikationen des International Rehabilitation Council for Torture Victims (IRCT)

Peer Support Project: Good Practices Report

Staff of organisations working with survivors of extreme trauma experience high levels of stress and long-term stress of this nature can have serious consequences for the mental health, health and general well-being of staff. It also affects the organisation itself. Chronic staff stress leads to higher turnover, higher absenteeism, lower morale and lower work efficiency and effectiveness. It is therefore essential that centres for the rehabilitation of victims of torture create a framework that provides a sustainable system of support to their employees and volunteers.

Mehr Informationen…

Rehabilitation of Torture Survivors: Resource Kit for Service Providers

This resource kit can be used by a wide range of professionals working with torture survivors in contexts around the world. It captures the results of exchanges and workshops held to address a range of rehabilitation issues and we hope it provides a user-friendly overview of the main concepts and practices in torture rehabilitation.

Mehr Informationen…

Recognising Victims of Torture in National Asylum Procedures: A comparative overview of early identification of victims and their access to medico-legal reports in asylum-receiving countries

This report is a comparative overview on the early identification of victims of torture and the use and acceptance of medico-legal reports as evidence in asylum proceedings in regions where these issues are particularly relevant to the IRCT. The report analyses the responses from centres in 18 countries that participated in a survey. From these findings, we make a number of recommendations to stakeholders. In doing so, we hope to encourage them to address the gaps and shortfalls in the protection offered to victims of torture in national asylum procedures.

Mehr Informationen…

Conference Report: The Right to Rehabilitation for Torture Victims

Victims of torture have a right to rehabilitation. But how can we ensure that this right becomes a reality in which victims enjoy access to appropriate, holistic rehabilitation services that are funded through states? This was the major question addressed at the scientific conference The Right to Rehabilitation, co-organised by the IRCT and Restart Center. The experiences, best practices, lessons learned and priority pathways forward are available in the conference report.

Mehr Informationen…

Engaging with European Union foreign policy on the ground: An IRCT guide

This guide aims to inform IRCT members of the structure and components of the human rights dimension of EU foreign policy, with an emphasis on the mechanisms accessible to them on the ground in their countries. Its purpose is to encourage members to engage in closer cooperation and information sharing with EU representatives to increase the visibility of issues relating to torture as well as their inclusion in EU policy towards third countries, consequently promoting domestic change.

Mehr Informationen…

Engaging with State reviews in the UN Committee Against Torture: A practical guide

United Nations treaty bodies such as the Committee against Torture, in particular its State review procedure, can provide useful support to existing domestic advocacy initiatives by bringing international attention and legitimacy to issues already being advanced domestically. It is our hope that this guide will help empower human rights advocates at the local level to effectively use the Committee’s State review process to promote domestic change.

Mehr Informationen…

Engaging with UN Human Rights Mechanisms: An Introduction

Engagement with UN and other international and regional human rights mechanisms can be a powerful tool for promoting domestic change, if it is done strategically – on the right issue, at the right time and in the right way. However, it is important to carefully consider if and how to engage in order to ensure that an organisation’s limited resources are spent on generating as much domestic change as possible.

Mehr Informationen…

Getting the evidence: Countering torture through medico-legal documentation

Torture can be proved through the use of documentation. However, often the required forensic expertise is not available to produce medico-legal reports of sufficient quality or the reports are not taken into account in legal proceedings due to flawed regulations or practice. For this reason, the IRCT works to promote the value and use of medical documentation of torture according to the international standards contained in the Istanbul Protocol.

Mehr Informationen…

Working with the UN Subcommittee on Prevention of Torture: A practical guide for NGOs engaging with the process of SPT country visits

Mehr Informationen…

A Practical Guide to the UPR: How NGOs can influence the Universal Periodic Review process

Mehr Informationen…

Forensic Examination Missions by Medical Teams Investigating and Documenting Alleged Cases of Torture: Operational Manual

Mehr Informationen…

Manual for Good Practice and Management in Trauma Centres: Structural Aspects of Work Related Stress – Care for Caregivers

Mehr Informationen…

The IRCT strategy framework

The IRCT strategy framework for the period 2010-2014 is the result of a consultative process with our membership of torture rehabilitation centres worldwide. It thus represents the views, priorities and knowledge of thousands of the world’s most experienced torture rehabilitation professionals.

Mehr Informationen…

Practical guide to the Istanbul Protocol

  • for medical doctors: Medical Physical Examination of Alleged Torture Victims
  • for psychologists: Psychological Evaluation of Torture Allegations
  • for lawyers: Action Against Torture

Mehr Informationen…

Exchange Programme – Global Capacity Building Programme

This publication contains narratives by participants of the Exchange Programme, which has enabled face-to-face, on-site professional trainings and allowed staff from rehabilitation centres to receive constructive feedback on the quality of work they are doing. The Exchange Programme was part of a major initiative, the Global Capacity Building Programme, which was implemented by the IRCT with funding of the Dutch Ministry of Foreign Affairs.

Mehr Informationen…

Shedding light on a dark practice – Using the Istanbul Protocol to document torture

A range of health and legal experts from around the world share their knowledge and experiences on documenting and reporting cases of alleged torture.

Mehr Informationen…

Photobook Renewing lives

A photobook that aims to illustrate the effects of torture on its victims as well as the positive results of the rehabilitation and empowerment of survivors. Published in observance of the 20th anniversary of the United Nations Convention Against Torture, which came into force on June 26 1987, and in honour of torture survivors.

Mehr Informationen…

Anniversary book: The struggle that must be won

A book published on the occasion of the IRCT’s 20th anniversary, in 2005, tells the history of the organisation through personal tales and testimonies. Written by Fabian af Petersens.

Mehr Informationen…

 

 

Veröffentlichungen der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF)

Versorgungsbericht zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen Folteropfern in Deutschland

Baron, J. & Schriefers, S. (2015).

Weitere Informationen finden Sie unter
baff-zentren.org.

Daten für Taten: Indikatoren für Inklusion

Baron, J., Schriefers, S., Windgasse, A., & Pantu?ek-Eisenbacher, P. (2015). Die flüchtlingsspezifische Inklusionschart (IC_flü). soziales_kapital, 13, 133-146.?

Weitere Informationen finden Sie unter
soziales-kapital.at.

Grenzbereiche der Supervision – Verwaltung in Bewegung

Bittenbinder, E., Schriefers, S., Baron, J. (2015). Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht.

Weitere Informationen finden Sie unter
v-r.de.

Defizite in der Versorgung traumatisierter Flüchtlinge – Versäumnisse in den staatlichen Verpflichtungen?

BAfF & Paritätischer Landesverband Schleswig Holstein (2014).

Weitere Informationen finden Sie unter
news.eformation.de (PDF).

Traumatisiert. Ausgegrenzt. Unterversorgt. Versorgungsbericht zur Situation von Flüchtlingen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Baron, J., Drehsen, T., Tahirovic, A., Siami, H., Mohammed, L., Cordes, T. (2014).

Weitere Informationen finden Sie unter
baff-zentren.org (PDF).

Überall ,Nein’. Ein Alptraum.

Baron, J., Steinhäuser, T., Berth, H. & Auckenthaler, A. (2014).

Erfahrungen von Flüchtlingen und Asylsuchenden mit der psychosozialen Versorgung in Deutschland. Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, 46 (3), 701-718.

 

 

Stellungnahmen und Positionspapiere der BafF

Stellungnahme der BAfF e.V. zur Änderung der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte – Neuregelung zur Ermächtigung: Großer Behandlungsbedarf – wenig Versorgung (Dezember 2015)?

Stellungnahme der BAfF zu den Verschärfungen im Asylpaket II: Beschleunigte Verfahren verhindern faire Begutachtung von Asylanträgen (November 2015)?

Forderungen zur gesundheitlichen Versorgung Geflüchteter in der Bundesrepublik Deutschland: Konzept zur Umsetzung der EU-Richtlinien für besonders schutzbedürftige Asylsuchende (Juli 2015)

Stellungnahme: Dramatische Einschnitte der gesundheitlichen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge durch Psychosoziale- und Behandlungszentren – trotz weltweit zunehmender Zahlen (Juli 2015)

Stellungnahme: Aufforderung zur Sicherstellung der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung Geflüchteter (Juni 2015)

Stellungnahme: Konsequenzen der AsylbLG-Novelle für die psychotherapeutischen Versorgung Geflüchteter (März 2015)

Positionspapier: Einrichtung eines Hilfsfonds zur gesundheitlichen Versorgung von vulnerabeln Flüchtlingen und Opfer von Folter

Positionspapier: Früherkennung der Vulnerabilität von Personen, die schwere Gewalt erlebt haben, und Personen mit psychischen Störungen (November 2014)

Stellungnahme: Novellierung des AsylbLG: Bundesregierung will an verfassungswidrigen Einschränkungen der gesundheitlichen Versorgung für Asylsuchende festhalten (Juli 2014)?

Stellungnahme: Ausschluss von Flüchtlingsgruppen aus EU-geförderten Projekten

 

 

Thematisch sortierte Literaturempfehlungen

Diagnostik

Traumatisierte Flüchtlinge – psychische Probleme bleiben meist unerkannt

Wirtgen, W. (2009). In: Deutsches Ärzteblatt, 106(49). Online einsehbar unter aerzteblatt.de.

 

Traumabehandlung

Traumatherapie und gesellschaftliches Umfeld

Budzinski, M. (Hrsg.) (2010). In: Edition Akademie, 28, Bad Boll: Evangelische Akademie Bad Boll.

Defizite in der Versorgung traumatisierter Flüchtlinge – Versäumnisse in den staatlichen Verpflichtungen?

Dokumentation der Jahrestagung (2013). Der paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. und Baff e.V. (Hrsg.)

 

Gewalt & Trauma

Good practice in the care of victims of torture

BAfF e.V. (2010). Karlsruhe: Loeper Literaturverlag

 

Kinder und Jugendliche

In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland

Berthold, T. (2014). Deutsches Komitee für Unicef e.V. (Hrsg.).

Kinder und Trauma. Was Kinder brauchen, die einen Unfall, einen Todesfall, eine Katastrophe, Trennung, Missbrauch oder Mobbing erlebt haben

Eckardt, J. (2013). 2. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Psychotraumatologie des Kindesalters. Grundlagen, Diagnostik und Interventionen

Landolt, M. (2012). 2. Auflage, Göttingen: Hogrefe Verlag.

 

Psychosoziale und medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Medizinische Flüchtlingshilfe – zwischen Lückenbüßer und politischem Anspruch

Adler, U.(o.J.). Online einsehbar unter behandeln-statt-verwalten.de (PDF).

Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge – universelles Menschenrecht oder Privileg

BAfF e.V. (2012). Dokumentation der Tagung vom 28.-30.10.2012 in Berlin.

Gefesselte Medizin: ärztliches Handeln – abhängig von Aufenthaltsrechten? Eine Handreichung

Flüchtlingsrat Berlin, Ärztekammer Berlin, Pro Asyl e.V. (Hrsg.) (o.J). Online einsehbar unter behandeln-statt-verwalten.de (PDF).

Traumatisierte MigrantInnen. Ambulante medizinische, psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung von traumatisierten MigrantInnen in Baden-Württemberg

Landesärztekammer Baden-Württemberg (Hrsg.) (2011). 1.Versorgungsbericht. Online einsehbar unter suedost-ev.de (PDF).

 

Psychotherapie

Entwurzelt, ausgegrenzt, erkrankt – psychotherapeutische und psychosoziale Versorgung von Asylsuchenden

Bautz, W. (Hrsg.) (2009). Berlin: Frank & Timme Verlag.

Reformbedarf in der psychotherapeutischen Versorgung von Migranten

Bundespsychotherapeutenkammer (2010). BPtK-Standpunkt vom 14. Juni 2010. Online einsehbar unter bptk.de (PDF).

Die Finanzierung ambulanter Psychotherapien für Flüchtlinge

Classen, G. (2010). Flüchtlingsrat Berlin (Hrsg.). Online einsehbar unter behandeln-statt-verwalten.de (PDF).

 

Asylpolitik und (psychische) Gesundheit Geflüchteter

Die Asyldebatte in Deutschland: 20 Jahre nach dem „Asylkompromiss“

Cremer, H. (2013). Deutsches Institut für Menschenrechte (Hrsg.).Online einsehbar unter institut-fuer-menschenrechte.de (PDF).

Asyl und Psychiatrie

Koch, E. & Müller, MJ. (Hrsg.) (2009). Freiburg: Lambertus Verlag GmbH.